Auch im Jahr 2024 ist weiterhin der Irrglaube vertreten, Amazon FBA ist nur mit China-Importen möglich. Dass das sogenannte Private Label die weitaus riskantere Möglichkeit ist, mit Amazon FBA zu starten, haben wir nun schon mehrfach mit unserer Community geteilt. Wenn ihr dennoch immer noch nicht davon überzeugt seid, mit Amazon FBA Handelsware zu beginnen, ändert sich das sicherlich nach diesem Beitrag.
Bereits seit der Antike gibt es Händler. Vermutlich ist der Handel sogar das sicherste Geschäftsmodell aller Zeiten. Während viele von den innovativen Geschäftsmodellen nach kurzen Hypes langfristig scheitern, wird das klassische Handeln von Ware immer funktionieren.
Während das Aufbauen einer eigenen Marke meistens einen enormen Zeitaufwand benötigt, profitierst du bei der Handelsware von der Markenbekanntheit, die andere Hersteller über Jahre aufgebaut haben. Produkte von etablierten Marken wie beispielsweise Lego wirst du immer irgendwo los, während du auf deiner eigenen, hergestellten Ware auch gerne mal sitzen bleiben kannst.
Wenn du bereits ein bestehendes Gewerbe und einen zugehörigen Amazon-Account besitzt, könntest du theoretisch heute noch in den Kaufland um die Ecke gehen, ein reduziertes Markenprodukt kaufen, und per FBM (Fulfilment by Merchant) noch am selben Tag verkaufen. Das ist natürlich ein eher unwahrscheinliches Szenario, aber theoretisch durchaus möglich. Beim China-Import deiner eigenen Marke musst du jedenfalls definitiv mehrere Monate warten, bis dein Produkt überhaupt bei dir ankommt.
Im Gegensatz zum Import deiner Ware aus China bist du im Bereich der Handelsware, sofern du deine Ware innerhalb der EU beziehst, von der Herstellerhaftung befreit. Darüber hinaus hast du ein sehr geringes Risiko, auf deiner Ware sitzen zu bleiben, denn du kaufst Produkte von bereits etablierten, bekannten Marken. Hierfür gibt es bereits einen Kundenstamm.
Während du bei den China-Importen in der Regel große Summen durch Mindestbestellwerte, Frachtkosten sowie Importkosten zum Start investieren musst, kannst du den herkömmlichen Handel von Handelsware schon mit wenig Startkapital beginnen. Bei dem sogenannten Retail Arbitrage (verlinken) kannst du im Supermarkt deines Vertrauens bereits Produkte für wenig Euro finden, die du teilweise für das fünf– bis zehnfache auf Amazon veräußern kannst.
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Jetzt bewerbenAmazon FBA war das Trendthema der letzten Jahre. Coaches und Gurus, wohin das Auge reicht. Doch nur die wenigsten wissen, was sich wirklich hinter diesem Begriff verbirgt. Wenn ihr das noch nicht wisst, solltet ihr euch diesen Blogbeitrag auf jeden Fall aufmerksam durchlesen.
Viele Personen assoziieren Amazon FBA mit dem Import von Produkten aus China, die vorher bei Alibaba gekauft wurden. Doch das ist falsch. Amazon FBA ist eine Versandart und kein Geschäftsmodell!
FBA ist im Endeffekt einfach nur die Abkürzung von “Fulfillment by Amazon”. Auf deutsch übersetzt bedeutet das “Versand durch Amazon” oder auch “Abwicklung durch Amazon“. Der erstgenannte Begriff ist in der “Szene” jedoch gängiger. Ganz konkret gesagt bedeutet FBA also, dass Amazon für seine Händler den Versand zum Endkunden abwickelt.
Als Alternative zu FBA bietet Amazon seinen Händlern auch “FBM” als Option an. “FBM” steht für “Fulfilled by Merchant” und ist die klassische Variante, bei der die Händler ihre Ware im eigenen Lager lagern und nach der Kundenbestellung in Eigenregie zum Endkunden verschicken.
Der Hype um Amazon FBA ist vor allem auf YouTube-Coaches zum Thema “Private Label” zurückzuführen. Der Begriff “Private Label” beschreibt in der Amazon FBA-Welt den Import von Waren aus einem Drittland, in der Regel China, um diese unter einer eigenen Marke über Amazon FBA zu verkaufen. Das ganze wird dann gerne als eine Art „passives Einkommen” verkauft, da ja immerhin “nur” ein Produkt aus China importiert wird, das ganze direkt zu Amazon geliefert wird und Amazon dann den Rest über FBA abwickelt während man selbst am Strand irgendwo auf Bali liegt.
Klingt doch super, oder? In der Theorie schon. In der Praxis ist das ganze allerdings mit erheblichen Risiken, die gerne verschwiegen werden, verbunden. Dieses Thema werden wir in einem weiteren Blogbeitrag vertiefen.
Definitiv hat Amazon FBA unabhängig von dem Geschäftsmodell “Private Label” aber definitiv einige Vorteile.
Der Hauptvorteil liegt in dem enormen Arbeitsaufwand, den Amazon seinen Händlern abnimmt. Alle Bestellungen werden selbständig von Amazon für den Versand vorbereitet und verschickt. Auch die Retouren der Kunden werden von Amazon abgewickelt und sind bereits in den ursprünglichen FBA Gebühren enthalten. Die Händler müssen sich lediglich um den Versand in das Amazon Lager kümmern. Hierfür gibt es mittlerweile auch Anbieter, die diesen Prozess für euch übernehmen, so dass ihr im Endeffekt eure Produkte gar nicht mehr seht, wenn ihr das nicht möchtet.
Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, dass Amazon FBA Angebote der Händler von Amazon gesondert für den Kunden markiert werden und der Kunde bei diesen Angeboten von den üblichen Amazon Prime-Vorteilen profitieren kann. Das führt in der Praxis oft dazu, dass diese Angebote bevorzugt vom Kunden gekauft werden. Das kann dann bei Händlern zu Umsatzsteigerungen führen.
Natürlich hat das Ganze aber auch Nachteile. Der Vorteil der bequemen Retourenabwicklung durch Amazon ist gleichzeitig auch ein Nachteil. Denn Amazon wird Retourenanfragen nach dem eigenen Widerrufsrecht, das bekanntermaßen sehr kulant ausgelegt ist, abwickeln. Hierbei wird der Händler nicht einmal gefragt, sondern Amazon akzeptiert die Rücksendungen einfach und zieht das Geld automatisch vom Gesamtsaldo des Verkäufers ab.
Wenn Händler gute Geschäftskundenverträge bei ihren Versanddienstleistern haben, fahren diese in der Regel kostengünstiger damit, die Pakete selbst zu versenden. Das heißt, dass FBA etwas teurer sein könnte als FBM und somit letztendlich manche Produkte unprofitabel werden könnten. Grundsätzlich sind die FBA Gebühren aber durchaus fair und dieser Nachteil trifft in der Praxis nur bei großen Amazon Sellern auf.
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